Willkommen

"Gott hat uns einen Körper gegeben -

aber nicht nur dazu, dass wir uns äußerlich unterscheiden."


Diese Überzeugung hat mich dazu veranlasst, eine kleine Initiative zu starten, eben Gods-Gym.
Viel zu oft werden Körper, Geist und Seele getrennt - und dann fragt sich der Mensch, warum er sich nicht wohl fühlt, keine Energie hat und antriebslos ist.
Der Blog soll ein paar Anregungen zum Nachdenken und eine Einladung zum mitmachen sein.
Sonntag, 17. januar 2010 7 17 /01 /2010 16:50
schriftzug1.gifAm 31.12.09 sind wir zu dritt beim Silvesterlauf in Bietigheim-Bissingen gestartet.
Wir, das waren Norbert, Martin und ich (Micha), haben uns vorher in Bissingen bei meiner Schwiegermama getroffen. Zum Start waren es ca. 2,5 km, eine gute Strecke zum warm laufen. Wir sind so gestartet, dass ein paar Minuten nach unserem Eintreffen auch gleich der Startschuss zu den 11.2 km gefallen.
Der Vormittag war noch sehr verregnet, aber ab Mittags hat es aufgehört, so dass wir um 14.30 Uhr trocken starten konnten. Die über 4000 Läuferinnen und Läufer drängeln sich anfangs durch die Stadt, dann zieht sich das Feld etwas auseinander, aber man muss ständig aufpassen, nicht auf jemanden aufzulaufen, oder von hinten kommende auszubremsen.
Die Stimmung war wieder super, viele Leute an der Strecke, die ausdauernd jeden anfeuerten, der auf der Strecke war.
Highlight ist natürlich der Teil in der Innenstadt, runter durch das Tor, in dem die Trommler einem mächtig was auf die Ohren geben. Das motiviert ungemein.
Die zwei Runden vergehen meist im Fluge. Wir waren alle sehr dich nacheinander im Ziel angekommen. Martin hat es knapp unter einer Stunde geschafft, dann bin ich eingelaufen und bald darauf auch Norbert.
Es hat super Spass gemacht. Der Silvesterlauf ist ein prima Ziel, das einen auch im Winter motiviert, fit zu bleiben. Ich brauche einfach diese Ziele, um mich nicht hängen zu lassen - wie bei so vielem im Leben. Ein Leben ohne Ziele - unvorstellbar.
In diesem Sinne wünsche ich jedem ein gesegnetes neues Jahr.
von Gods-Gym
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Donnerstag, 22. oktober 2009 4 22 /10 /2009 22:36

Am 18.10.2009 machten wir (Evie und ich) uns morgens auf den Weg nach Großbottwar. Das Wetter war nicht so super, am Tag vorher regnete es fast ununterbrochen. Aber an diesem Morgen war es zumindest trocken. Der Himmel war bewölkt, es war ziemlich kühl - aber kein Regen.

null In Großbottwar haben wir Doris beim Auto getroffen und sind zusammen zum Start gegangen.Sie und Evie sind den Halbmarathon zusammen gelaufen. Kurz vor dem Start trafen wir dann noch auf Helmut, der sich noch schnell das Team-Shirt überstreifte und sich dann gleich in seine Startgruppe stellte. Er wollte ungefähr um die 1.50 Laufe und war deshalb in der dritten Startgruppe. Wir sind dann in der vierten gestartet.

Für mich (Micha) lief es ausgesprochen gut. Da ich mich nicht speziell vorbereitet hatte, sondern weiterhin die Sommerkondition mit Radfahren und kürzeren Läufen aufrecht erhalten hatte, wusste ich nicht genau, wie es laufen wird.

Aber die niedrige Temperaturen und die gute Stimmung haben dafür gesorgt, dass ich locker laufen und auch etwas Tempo machen konnte. Etwa bei KM 15 habe ich dann gemerkt, dass ich es sogar unter 2 Stunden schaffen könnte - hab das Tempo gehalten und teilweise noch etwas anziehen können - und bin dann mit 01:58:11 ins Ziel gekommen. Meine persönliche Bestzeit bei einem Halbmarathon.

Ich denke, sowohl das Wetter als auch meine Magentropfen, die ich ca 30 Min vor dem Start eingenommen habe, haben dafür gesorgt, dass ich kein bisschen Überkeit gespürt habe. Nicht beim Laufen, und auch nicht nach dem Lauf. Yeah, es geht also doch wieder -  Gott sei Dank! null

Evie und Doris sind auch ganz ordentlich durchgekommen. Helmut hat zwar sein ehrgeiziges Ziel nicht ganz erreicht, ist aber über seinen 1:52:46 auch zufrieden gewesen.

Mit im Team ist auch Renate Michelfelder gelaufen. Ihr erster Halbmarathon hat sie super gemeistert  - und vielleicht Lust auf Mehr bekommen? Mal sehen.

 

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Dienstag, 22. september 2009 2 22 /09 /2009 22:52

Gemeinsam gestartet und gefinisht



Yes, we can! Martin, Johannes und ich (Micha), wir haben es geschafft
und sind alle erfolgreich im Ziel angekommen.
Es war der heiß ersehnte Wettkampf für uns. Martin ist zum ersten mal
auf der olympischen Distanz unterweg gewesen.






Für mich bestand vor allem die Spannung darin, ob ich gut durchkomme, ohne Magenkrämpfe und der gleichen. Ja, ich hab es geschafft. Mit den Magentropfen kurz vor dem Start und einem gut eingeteilten Rennen bin ich überglücklich ins Ziel eingelaufen. Es hat wieder richtig Spass gemacht. Martin hat sich richtig gut durchgebissen. Beim Laufen hat er zwar ziemlich beißen müssen, aber ist dann mit Johannes zusammen noch ziemlich flott ins Ziel eingelaufen.




Trotz des düsteren Wetters hat es uns allen richtig Spass gemacht und ich glaube, wir werden nächstes Jahr wieder dabei sein.
Es ist einfach super klasse, zusammen zu einem Wettkampf zu fahren, sich gegenseitig anzuheißen und am Schluss gemeinsam zu feiern. Gemeinsam Sport treiben verbindet - wie auch unser Glaube an Jesus Christus. Hier treffen sich wieder die beiden Themen dieses Blogs - Glaube und Sport. Mit beidem wird ein Grundbedüfnis gestillt, dass Gott in uns hineingelegt hat: das Bedürfnis nach Gemeinschaft.
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Mittwoch, 15. juli 2009 3 15 /07 /2009 21:55

"Hab hier einen total ausgepowerten Athleten" - diese Worte klingen mir immer wieder in den Ohren. Sie kamen nicht aus dem Fernseher, während ich gemütlich auf dem Sofa sitze. Sie kamen nicht im Radio, während ich locker hinterm Lenkrad sitze und über die Landstraße fahre. Sie galten nicht irgend jemandem, der irgend wo bei irgend einem Rennen nicht mehr weiter kam. Sie kamen von einem hilfsbereiten Mitarbeiter des Challenge Kraichgau, sie galten dem Satitätsdienst und meinten mich, der ich mit Krämpfen im Magen und in den Beiden im Gras am Straßenrand lag. Wie das? Kann das sein? Was war geschehen?

Aber erst mal langsam von Vorne.

 

Sonntag, 14 Juni 2009 - Challenge Kaichgau - das Event, auf das wir hingefiebert haben. Nachdem ich bereits am Samstag die Startunterlagen geholt und mein Fahrrad ordnungsgemäß eingecheckt hatte, machten wir uns (Jutta, Martin und ich) auf den Weg nach Bad Schönborn. Voller Freude und auch etwas Anspannung mischten wir uns unter das Triathlonvolk am Hardtsee.

Martin startete unsere Staffel als Schwimmer, er kam wirklich gut durch, stieg nach 38:35 min aus dem Wasser und übergab den Transponder an mich. Also ab in die Pedale, die ersten 10 km waren recht flach und ich konnte es richtig gut laufen lassen. Die Temperatur war noch erträglich, Sonne mag ich eigentlich, lieber schwitzen als frieren. Die ersten Anstiege liefen prima, ich konnte Tempo machen, ohne das Gefühl zu haben, am Limit zu sein.

Immer wieder etwas trinken, damit genug Flüssigkeit im Köper ist. Nach ca. einer Stunde (30 km) wagte ich es, auch mal einen kleinen Riegel reinzuschieben. Vorsichtige Bisse, da ich ja weiss, dass mein Magen nicht so stabil ist. Fühlte sich gut an, mit ein paar Schluck aus der Radflasche das Ganze runter spülen und wieder ordentlich in die Pedale.

Ab KM 40 wurde mir aber dann doch etwas übel, ab 45 so richtig. Etwa bei KM 50 musste ich dann das Rad abstellen, um einen Ausflug ins Grüne zu machen. Nachdem ich mir alles noch mal durch den Kopf habe gehen lassen (hauptsächlich Flüssigkeit), schaltete ich erst einmal ein paar Gänge runter. Ich wollte auf jeden Fall ankommen - die Zeit war jetzt absolut egal (hatte angegeben, dassJutta mich zwischen 3 und 3 1/ 2 Stunden erwarten kann).

Jeder Schluck lag schwer im Magen und blieb auch nur ein paar Minuten drin. Also so gut wie nix mehr trinken und langsam weiter.

Als ich dann auch noch einen kleinen Anstieg schieben musste, war mir klar: dass wird jetzt ein Kampf, denn ab und zu stellten sich bereits neben den Magenkrämpfen auch Krämpfe in den Beinen ein. Bei KM 81 musste ich wieder absteigen, machte zwei, drei Minuten Pause. Als ich wieder auf's Rad stieg merkte ich: "Den Berg kommst du nur noch zu Fuß hoch." Aber nach zwei Schritten ging auch dass nicht mehr. Ich legte mich ins Gras, sagte dem nächsten Radler, dass er oben an der Station Bescheid geben solle. Dann kam der Nette Helfer, versuchte mich noch mit Salztabletten aufzupeppeln. Als ich diese aber gleich wieder ausspuckte zückte er sein Handy und sprach den oben zitierten Satz in sein Handy.

Etwas später kam der Rote Kreuz VW Bus und brachte mich zur nächsten Sanitätsstation. Erst mal eine Infusion, damit mein Flüssigkeithaushalt etwas aufgefüllt wird. So langsam kam wieder Kraft in meinen Körper und etwas Klarheit in meinen Schädel.

Den Rest kann sich jeder denken. Es tut mir unendlich leid, dass Jutta wege mir nicht laufen konnte - das ist das Übel an einer Staffel. Danke für deine Nachsicht, Jutta!

So ging ein lang ersehnter Tag unerwartet zu Ende. Meine Konsequenzen daraus werde ich demnächst beschreiben.

Man lernt halt nie aus ;-)

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Sonntag, 7. juni 2009 7 07 /06 /2009 16:07
Die ersten Junitage haben wir (Evie und ich) am Comer See verbracht. Wie sich herausstellte ein gute Entscheidung, um viel Zeit miteinander zu verbringen um zu reden, sporteln und relaxen. Wir wollten etwas für Körper, Ehe und Seele tun - und haben es genossen.
Ein Kurzurlaub zu dieser Jahreszeit dort ist nur zu empfehlen: Angenehme Temperaturen (sommerlich, aber noch nicht heiß), wenig Touristen, viel See und Berge.
Mit dem MTB haben wir ein paar Touren gemacht, von denen ich zwei aufgezeichnet und mit Kurzbeschreibung ins Netzt gestellt habe. Mehr Infos zu den Touren unter MTB
Vielleicht hat ja mal jemand Lust und Zeit, ebenfalls am Comer See abzuschalten.
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