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Blog von Gods-Gym

"Gott hat uns einen Körper gegeben - aber nicht nur dazu, dass wir uns äußerlich unterscheiden." Diese Überzeugung hat mich dazu veranlasst, eine kleine Initiative zu starten, eben Gods-Gym. Viel zu oft werden Körper, Geist und Seele getrennt - und dann fragt sich der Mensch, warum er sich nicht wohl fühlt. Der Blog soll ein paar Anregungen zum Nachdenken und eine Einladung zum mitmachen sein.

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Go for Go(l)d!

Von Katrin Reinert (Rudern)

Trainingsalltag

 

Es ist kalt draußen und es regnet. Heute steht Krafttraining auf dem Plan, 120 Minuten! (Krafttraining ist das, was ich am wenigsten mag am Leistungsrudern, viel mehr Spaß macht es doch, richtig auf dem Wasser zu rudern.) Wenn ich so rausgucke, habe ich gar keine Lust, mich auf mein Fahrrad zu schwingen und mich durch den Regen ins Bootshaus zu kämpfen, um mich dort 2 Stunden lang mit 1800 Wiederholungen Bankziehen und Kniebeugen zu quälen. 

Die meisten werden genau wissen, dass Leistungssport nicht immer Spaß macht. Man wird kein schneller Ruderer, wenn man nur bei schönem Wetter aufs Wasser geht und sich das lästige Hanteln erspart, das weiß ich genau. Aber das sind dann die Augenblicke, die bestimmt viele von euch kennen, wenn man sich fragt, wozu das Ganze? Warum quäl ich mich hier, wenn ich genauso gut mit Freunden ins Kino gehen könnte oder irgendwas anderes Tolles unternehmen könnte? Was hab ich davon? Wofür mach ich das alles? Nur für eine eventuelle Goldmedaille???

Ich hab dann einen anderen guten Grund gefunden, einen richtig guten Grund: Für Gott!
  Warum soll man Gott nur mit Liedern und Gebeten anbeten? Manche haben das Talent, zu tanzen (ich nicht :-) und beten Gott dadurch an, warum soll ich ihm dann nicht durchs Rudern, also auch durchs Krafttraining, die Ehre geben?


Ich hab das dann ausprobiert. Hab ganz laut "Normal Generation?!" gehört - ich war ja alleine - und hab jede einzelne Wiederholung für Jesus gemacht. Das Training war dadurch nicht weniger anstrengend als sonst, ging auch nicht schneller vorbei, und auf dem Rückweg hat es genauso geschüttet wie auf dem Hinweg, aber ich war viel mehr motiviert. Ich hatte wirklich Freude am Training.

Für mich wurde Jesus die größte Motivation im Sport, ohne ihn hätte ich wahrscheinlich schon längst aufgegeben.


GO FOR GO(L)D! Da stecken meine beiden Motivationen drin, wofür ich trainiere, auf der einen Seite natürlich schon für den Erfolg, natürlich will ich gewinnen und ganz vorne mit dabei sein. Aber das will ich auch oder vor allem für Gott.

 


Katrin Reinerts sportliche Erfolge:
2005: 2. Platz im Zweier ohne (Juniorenweltmeisterschaft)

2006: 1. Platz im Zweier ohne (Juniorenweltmeisterschaft)
2006: 2. Platz im Zweier ohne (U23-Weltmeisterschaft)

2007: 2. Platz im Achter (U23-Weltmeisterschaft)

2008: 7. Platz im Achter (Olympische Spiele 2008)

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